Cybersecurity: Datensicherheit muss zu einer Priorität werden

27. März 2017

Sicherheitslösungen als globale Aufgabe

Der Ruf nach einer globalen Strategie für Cyberabwehr wird mit jedem Tag lauter. Auch in Deutschland wurde kürzlich eine Modernisierungsoffensive eingeleitet, die sich vor allem mit dem Thema Cybersicherheit beschäftigen soll. Im Januar startete das Innenministerium den Aufbau einer „Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich“, um auf die Bedrohungen aus dem Netz besser reagieren zu können. Das neue Herzstück der Cyber-Sicherheitsstrategie soll indes auch zu einer besseren Kommunikation mit der Wirtschaft beitragen – denn ohne regen Austausch und länder- sowie branchenübergreifender Wissensvermittlung geht es nicht.

Doch wie auch in der Arbeitswelt, stellt die Rechtsgrundlage häufig noch eine Hürde dar, die klaren Vorgehensweisen im Wege steht. Die Globalisierung bietet unzählige Möglichkeiten, aber sie erfordert auch Zusammenarbeit und klar definierte Regeln, die keine Staatsgrenzen kennen. Im vergangenen Monat sprach Brad Smith, President und Chief Legal Officer von Microsoft, in diesem Zusammenhang auf der RSA in San Francisco von der Notwendigkeit einer ‚Digitalen Genfer Konvention‘ hinsichtlich des weltweiten Datenschutzes.

The time has arrived to call on the world’s governments to implement international rules to protect the civilian use of the internet. Brad Smith

Die Cyberkriminalität ist zu einem Teil der Lebenswirklichkeit geworden und macht auch vor Staaten nicht mehr halt. Deshalb müssen sowohl Regierungen als auch Technologie-Konzerne gemeinsam den Kampf aufnehmen, um für ein Umfeld zu sorgen, in dem die bereits in Gang gesetzten Prozesse der Digitalisierung weiter wachsen können, ohne dass Menschen stets um die Sicherheit ihrer Daten fürchten müssen. Gesetze sind hierbei wichtig; Unterstützung bei der Umsetzung und dem Verstehen digitaler Vorhaben wichtiger.

Investitionen in Technologie und Wissen

Eine von Bitdefender durchgeführte Umfrage unter deutschen IT-Entscheidern ergab, dass viele Unternehmen nicht in der Lage sind, die Sicherheitsanforderungen, die sich durch die Virtualisierung ergeben, zu erfüllen. Die geäußerten Bedenken der Befragten richten sich in erster Linie auf Cloud-Applikationen, hybride Infrastrukturen und die Fähigkeit des Unternehmens auf Angriffe aus dem Netz zu reagieren. Diese Ergebnisse stimmen nachdenklich und werden noch einmal gestützt durch eine aktuelle Ponemon-Studie, in der mehr als 60% ihre Sicherheitslösungen nicht nur für veraltet halten, sondern ihre Daten insgesamt als nicht ausreichend geschützt sehen.

Die wachsende Cyberkriminalität wird die fortschreitende Digitalisierungswelle nicht aufhalten, aber sie wirft zweifelsohne einige Fragen auf, wie die vernetzte Zukunft weiter gestaltet werden kann. Während Großkonzerne die aktuelle Bedrohungslage bereits erkannt und ihre Prioritäten sich zugunsten des Datenschutzes verschoben haben, stellen Sicherheitslösungen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen immer noch ein kleines Licht auf der digitalen Agenda dar. Um bei der Digitalisierung nicht abgehängt zu werden, werden Investitionen oft einzig und allein in neue Technologien gebündelt, anstatt in die Wissensvermittlung und eine sichere Infrastruktur.

Digitale Transformation als Chefsache

Die meisten Cyberangriffe sind nämlich nicht durch ausgeklügelte Hacks erfolgreich, sondern lassen sich auf Systemversagen oder menschliches Versagen zurückführen. Darum muss die Sicherheit genauso zur Chefsache werden, wie die gesamte digitale Transformation eines Unternehmens. Wenn Systeme nur des Systems wegen eingeführt und nicht richtig implementiert werden, sind Angriffsflächen in der gesamten Infrastruktur im wahrsten Sinne vorprogrammiert. Gleichzeitig müssen die Mitarbeiter die digitale Technologie nicht nur anwenden können, sondern auch verstehen. Es liegt also an der Führungsebene, dem Thema Sicherheit eine angemessene Bedeutung zuzuweisen und die notwendigen Schritte vorausschauend einzuleiten – Eine Aufgabe, die auch die weltweiten Regierungen für sich weiter in Angriff nehmen müssen.

Wir von forwerts wissen, wie wichtig die Datensicherheit für Ihr Unternehmen ist. Als spezialisierter Dienstleister und Microsoft-Partner begleiten wir Ihr Unternehmen Schritt für Schritt bei der Analyse, Planung und Durchführung Ihres digitalen Vorhabens. Mit Hilfe modernster Technologien und einem klaren Ziel, Aufklärungsarbeit zu leisten, damit Sie und Ihre Mitarbeiter die digitalen Anwendungen auch nutzen und verstehen, unterstützen wir Sie im gesamten Transformationsprozess. Die Zeit ist reif für digitale Strategien und Lösungen, die Ihrem Unternehmen die größtmögliche Sicherheit und messbar Mehrwert bieten.

Falls Sie digitale Initiativen planen und einen Partner suchen, der auf Ihre Sorgen und Fragen hinsichtlich der Datensicherheit eingeht, buchen Sie einfach Ihren Briefing Call und besprechen Sie mit unseren Experten Ihr Vorhaben:

http://www.forwerts.com/digitale-transformation/

 

Mehr zum Thema Digitalisierung und Cloud Computing:

Digitalisierung: Richtige Entscheidung sucht richtige Entscheider

Der verspätete Vormarsch der Cloud

 

forwerts / Tobias Strack

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Quellen:

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/01/zitis-vorstellung.html

https://www.citrix.com/content/dam/citrix/en_us/documents/analyst-report/ponemon-security-study.pdf

https://www.bitdefender.de/news/bitdefender-studie:-viele-deutsche-unternehmen-erfuellen-sicherheitsanforderungen-von-virtuellen-umgebungen-nicht-3219.html

https://blogs.microsoft.com/on-the-issues/2017/02/14/need-digital-geneva-convention/#sm.000uflhnu13qqfkttg31bhzz7boai

 

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